THROWBACK – Wie ich von der Schwangerschaft erfahren habe…

Throwback – Ein Jahr ist es nun schon her, dass ich diesen Test in den Händen gehalten habe. Ein Jahr was wahnsinnig schnell vergangen ist. Ein nach wie vor unfassbares Gefühl und Ein einzigartiger Moment.  Die ganze Geschichte  könnt ihr hier nochmal nach lesen….

Zunächst muss ich gestehen, dass ich wohl wie die meisten Frauen mit Kinderwunsch, während der letzten Wochen, nicht nur einen Schwangerschaftstest gemacht habe.
Nur weil dieser eine Test negativ ist, kann der nächste doch schon positiv sein oder? So zumindest die optimistische, wenn auch nicht ganz realistische Frau, die im Abstand von 3-4 Tagen oder auch nur ein paar Stunden den Test wiederholt. Das Verworrene daran, bei dem komplett gegenteiligen Ergebniss sind wir leider nicht anders.

Nun aber zurück zu mir…

Mein Partner und ich hatten also beschlossen den nächsten Schritt zu machen, woraufhin ich zunächst die Pille absetzte und wir insgeheim auf den bevorstehenden, gemeinsamen Urlaub hofften. Der Urlaub verging, sowie einige Tage danach auch. Es war Tag X, der Tag an dem die Periode hätte kommen sollen, aber wie erhofft ausblieb. Frau hatte natürlich vorgesort, um gleich am nächsten Morgen den Test machen zu können. Doch dann die große Ernüchterung als ich lesen musste „nicht Schwanger“. Die Enttäuschung war schon recht groß, auch wenn es ja erst der erste Zyklus nach absetzten der Pille war und daher der Körper nicht viel Zeit hatte um sich umzustellen. Am nächsten Tag folgte dann auch die Regelblutung, ein weiterer Test war also nicht nötig. Ich kann euch nur raten, sich nicht so sehr an einen Moment zu klammern, der Gedanke bei mir, dass es im Urlaub klappen könnte war einfach so schön und war somit gleich wie eine doppelte Enttäuschung.

Um beim nächsten Mal noch besser vorbereitet zu sein kaufte ich in der Apotheke, zu dem bereits vorhandenen Schwangerschaftstest zu Hause, eine Packung mit zwei Schwangerschaftsfrühtests (ca. 7-6 Tage vor Fälligkeit der Periode anwendbar). Meine Erfahrungen damit waren leider jedoch nicht weiter zu empfehlen. Beide Tests zeigten im Abstand von ein paar Tagen (Packungsbeilage) ein negatives Ergebniss an.
Ehrlich gesagt hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits keine Hoffnung mehr, dass es diesesmal geklappt hat und ich somit auf den nächsten Zyklus warten musste. Trotzdem machte ich wieder an Tag X, morgens um 04:30 h, den digitalen Schwangerschaftstest mit Wochenbestimmung ( ich persönlich mag diese Dinger, da sie keinen Raum zu Spekulationen lassen… „ist das nicht doch ganz blass ein zweite Streifen???“). Digitaler-Schwangerschaftstest
Obwohl ich nach den letzten Versuchen so enttäuscht gewesen bin, konnte ich eine gewisse Nervosität nicht leugnen.

Und tatsächlich „Schwanger 1-2“ Woche!!!!!

Ich war vor Freude den Tränen so nahe, ein Glücksgefühl welches man gar nicht beschreiben kann. Sicher wißt ihr was ich meine, oder? Am liesten wäre ich sofort zu meinem Partner gerannt, hätte ihn aufgeweckt und wäre ihm dabei um den Hals gefallen. Doch in meinem Kopf hatte ich seit ein paar Tagen schon eine tolle Idee, wie ich ihm von der Schwangerschaft berichten wollte. Dazu aber später mehr.

Ich musste es also erstmal für mich behalten. Bin wie gewöhnlich um 6.00h zum Frühdienst, auch zu den Kollegen kein Wort. Ob ich es geschafft habe???
Naja, die beste Freundin musste ich dann doch im Laufe des Vormittages einweihen. Ich hab es einfach nicht mehr ausgehalten, musste dieses Glück einfach mit jemanden teilen.
– Hab eben nochmal in den Nachrichtenverlauf geschaut; es war 7.48h als meine Nachricht versendet wurde, da hat mich mein Gefühl im nachhinein doch etwas getäuscht. Geht man allerdings davon aus dass ich seit 4.30h bescheid wusste, ist es doch eine lange Zeit –
Dann kam das Warten auf eine Nachricht… ganze 8 Minuten hat es gedauert, dann folgten die Herzchensmilies genauso schnell wie die Glückwünsche. Endlich konnte ich meine Freude mit jemanden teilen.
Was anschließend folgte, war das Telefonat mit der Frauenärztin, um so schnell wie möglich einen Termin zu bekommen. Was in meinem Fall bedeutete, eine ganze Woche zu warten ohne mich zu verplappern…

 

So viel vorweg, ich hab´s tatsächlich geschafft mich nicht zuverraten. Wie und Wo ich meinem Partner von der Schwangerschaft erzählt habe, könnt ihr hier nach lesen.  Vielleicht habt ihr ja Lust und wollt mir von eurem ganz besonderen Moment erzählen. Ich freu mich drauf.

 

…..UND während ich diese Zeilen schreibe, schaue ich hinunter, auf meinen Arm…. da liegt sie, das Minimädchen und schläft. Atmet ganz ruhig und hält sich dabei an meinem Pulli fest. Ein Lächeln im Schlaf was ich nur erwiedern kann. Ein ganz besonderes Jahr liegt hinter uns. Danke dafür und fürs mitlesen.

 
Lasst es euch gutgehen!
Eure Janet

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.