Urlaub auf Rügen – Teil 3

Tag 3

… STÜRMISCH…

Zunächst begann der Tag so ziemlich wie jeder morgen in diesem Urlaub, nämlich mit einem entspannten, gemeinsamen Frühstück. Die Tagesplanung war bereits fertig und so machten wir uns auf den Weg zum ersten „Programmpunkt“ für heute… vorab kann ich wohl schon verraten, dass der Tag recht touristisch geworden ist, mit einigen Klassikern und viel Sehenswertes.

So starteten wir mit einer Schiffsfahrt zur Kreideküste!

Mehrmals täglich fahren Schiffe entlang der Küste, vorbei an den Kreidefelsen, am Nationalpark „Jasmund“ und der „Vorpommerschen Boddenlandschaft“, sowie zur autofreien Insel Hiddensee, auf welcher die naturbelassene Landschaft und die hier lebenden Tierarten bewundert werden können.

Die Schiffstouren  zur Kreideküste starten an den Häfen Sassnitz, Binz, Sellin und Göhren, wonach sich auch die Überfahrtsdauer und  die Ticketpreise richten. Legt man beispielsweise von der Seebrücke Göhren ab, so dauert die gesamte Tour etwa 5 Stunden, bei Ticketpreisen von 22,50€ pro Erw. und 12€ pro Kind. Wir entschieden uns hingegen erst in Sassnitz an Bord zugehen, da hier die Schiffsfahrt für ca. 75min. angesetzt war, welches mit Kindern völlig ausreicht und auch das Preis-Leistungsverhältnis mit 14,50€ pro Erw. und 8€ pro Kind, gerechtfertigt ist. (Stand 2017)

Obwohl es der windigste Tag war, konnte man dennoch – richtige Kleidung vorausgesetzt – draußen auf dem Schiff sitzen. Es waren jedoch auch genügend Sitzplätze unter Deck vorhanden. Die Tour war sehr entspannt, mit einigen interessanten Fakten vom Käpt´n untermauert worden und landschaftlich definitiv den Ausflug wert.

(Weitere Information erhaltet ihr u.a. hier: https://www.adler-schiffe.de/ )

Zurück am Sassnitzer Hafen legten wir noch eine kleine Kaffee- und Fischbrötchenpause ein, bevor es zur nächsten Attraktion ging.

 

 

Der Baumwipfelpfad

Sich auf Augenhöhe in mitten mächtiger Baumkronen bewegen, das ist auf dem Baumwipfelpfad des Naturerbe Zentrums Rügens möglich. In einer Höhe von 4 bis 17 Metern über dem Erdboden können Besucher besondere Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt des umgebenden Buchenmischwaldes und von den Erlenbrüchen gewinnen.

Highlight ist der 40 Meter hohe Aussichtsturm in der Mitte des Pfades, der einem Adlerhorst nachempfunden ist. Von seiner Aussichtsplattform, auf einer Höhe von 82 m über dem Meeresspiegel, hat man einen wunderbaren weiten Blick in die Rügener Landschaft. Bei guter Sicht sollen sogar die Kirchturmspitzen von Stralsund und die Rügenbrücke erkennbar sein.  Ebenso, wie mit ein wenig Glück von Turm aus, die heimischen Seeadler der umliegenden Wälder auf ihren Ausflügen beobachtet werden können. Das stürmische Wetter machte es an diesem Tag zu einer ganz besonderen Herausforderung.

Zusammen mit den 600 m Länge von gewundenem Pfad im Turm, weist der Pfad eine Gesamtlänge von 1250m auf. Damit es bis dahin nicht langweilig wird bieten verschiedene Erlebnisstationen auf dem Pfad großen und kleinen Entdeckern spannendes und wissenswertes rund um das Thema Natur: An einer Wasserpumpe können Besucher beispielsweise durch eigenes „Kurbeln“ nachempfinden, welche Kraft ein Baum aufbringen muss, um Wasser über die Wurzeln bis in die Baumwipfel zu transportieren. Für weitere Abwechslung gilt es, Balancierbalken oder Wackelelemente zu „überwinden“- und das alles in luftiger Höhe! Aber keine Angst, Sicherheitsnetze sorgen dafür, dass bei einem Schritt daneben, nichts in der Luft baumelt.

So sorgen besonders bei den Kindern die Stationen für die richtige Portion Spaß und Spannung während des Familienausflugs.

 

Nach dem Abstieg, kann neben der Dauerausstellung die den „Besuchern zum einen die landschaftlichen Besonderheiten der Insel Rügen sowie des DBU Naturerbes Prora“ zeigt, auch die „Wechselausstellung“  der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (welche halbjährig wechselt) besucht werden. Abschließend können die Kids noch ein wenig  auf dem Spielplatz toben während die Erwachsenen  sich über die Erlebnisse bei Kaffee und Kuchen oder einem kleinen Snack, zu humanen Preisen, austauschen können.

 (Weitere Infos unter: http://nezr.de/nezr/ueberblick/baumwipfelpfad/index.php )

 

 

Wer bereits die letzten beiden Teile gelesen hat, der weiß,  was natürlich  auch an diesem, bereits aufregenden Tag nicht fehlen durfte… Richtig, der tägliche Gang zum Strand! Trotz des weiterhin starken Windes, war die Abendsonne noch so schön, dass es sich im Strandkorb richtig gut aushalten ließ und wir so noch eine Weile am Meer verbringen konnten. Später machten es sich unsere Tochter zusammen mit Oma & Opa im Ferienhaus  gemütlich, während mein Mann und ich in der Zwischenzeit etwas Zweisamkeit genießen konnten.

So verbrachten wir unseren Abend im nahe gelegenen Ostseebad Sellin. Welches mit dem beliebtesten Fotomotiv der Seebrücke, als „Perle der Insel Rügen“ bekannt und beliebt geworden ist. Ein kleiner Spaziergang durch das recht überschaubare Zentrum mit anschließendem Gang über die Brücke und leckerem Essen in einem der vielen Lokale, rundete den ereignisreichen Tag  perfekt ab.

 

Freut euch auf den letzten Teil und bis dahin…

Lasst es euch gut gehen!

Eure Janet

 

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