Wie ich meinem Partner mit der Schwangerschaft überrascht habe…

– Teil 3 –

Vorab, mein Mann und ich nutzen gerne die Zeit die wir haben, um Unternehmungen, Tagesausflüge und Wochenendreisen zu machen. Es hat sich in den letzten Jahren so ergeben, dass wir uns zu den Geburtstagen oder kleineren Anlässen nicht mit Geschenken überhäufen, sondern versuchen gemeinsam Zeit zu verbringen und dieses besondere Gut in vollen Zügen genießen.
Also kam mir der Gedanke – die Schwangerschaftsverkündung und ein gemeinsamer Wochenendtrip – mit dem bevorstehenden Geburtstag meines Mannes zu verbinden.
Der Haken dabei, sich 13 Tage lang (vom Tag des pos. SS – Test bis zu seinem Geburtstag) nichts anmerken zu lasssen und sich nicht zu verplappern. Mein Glück war, dass es mir einfach blendend ging, heißt keine Übelkeit, keine Müdigkeit, nur positive Hormonausschüttung…

Ich Glückspilz… Und natürlich der Gedanke wie schön es werden würde ihm, bei erfolgreicher Planung, von der Schwangerschaft – ENDLICH – erzählen zu können.
Ich verbrachte die nächsten Tage mit der Organisation der Wochenendplanung, wohin soll es überhaupt gehen?, der darauffolgenden Hotelbuchung, Absprachen mit dem Hotel für eine gelungene Überraschung, Besorgungen und der Unterbringung unserer großen Tochter. An dieser Stelle habe ich lange überlegt, ob ich euch als Leser bereits einweihen soll, habe mich aber dagegen entschieden, damit es für euch auch noch etwas spannend bleibt. Damit schließe ich auch die Planungsphase ab.

Meine Aufregung stieg von Tag zu Tag. Ihr errinert euch vielleicht, nur eine Freundin war eingeweiht (Siehe Artikel „Wie ich von der Schwangerschaft erfahren habe“) mit der ich die Vorfreude teilen konnte und zum Teil meine Mutter, wo unsere Tochter das Wochenende verbringen sollte. Meinen Mann verriet ich nur, was er einpacken sollte und weil er so neugierig ist und ich mich in diesem Punkt auch ein wenig verplappert habe, dass es zum Flughafen gehen würde.

ENDLICH war es soweit!!! Es war ein Donnerstag, als wir am frühen Abend unterwegs zum Flughafen waren. Erst als wir vor der Anzeigetafel standen, verriet ich ihm die Flugzeit                                                                                            – 19.25 nach Wien –

Es ging also nach Wien, eine großartige und wunderschöne Stadt! Er hat sich riesig gefreut. Der Flug und die weitere Fahrt zur Unterkunft, klappten reibungslos. Das Hotel war schön, wenn auch die Zimmer etwas kleiner und schlichter waren, als ich erwartet hatte. Die beiden darauffolgenden Tage verbrachten wir mit Sightseeing, bummeln und genoßen die Zahlreichen Wiener Kaffeehäuser. Da am eigentlichen Geburtstag (Sonntag) bereits der Rückflug statt fand, hatte ich für diesen (Samstag-) Abend einen Tisch in einem „thailändischen“ Restaurante reserviert. Das Lokal entsprach genau meinen Vorstellungen, tolles Ambiente und das Essen war fantastisch. Es folgte ein kleiner Spaziergang und ein kurzer Besuch auf einem vorweihnachtlichen Weihnachtsmarkt im Museeumsquatier. Wärend mein Mann den ersten Glühwein des Jahres genoss, gab es für mich selbstverständlich nur Kinderpunsch, was er zum Glück nicht bemerkte.

 

Aber jetzt zur eigentlichen Überraschung.

Wir waren mittlerweile zurück im Hotel und als wir in unser Zimmer kamen, war dieses liebevoll mit Rosen, Blütenblättern und einem kleinen Snack hergerichtet. (Dieses Arrangement hatte ich vorab mit der Hotelleitung per E-Mail abgesprochen.) Für einige vielleicht ziemlich kitschig und klischehaft, aber wir fanden es ganz wunderbar. Zusätzlich stand dort noch ein Paket (ebenfalls in Absprache mit dem Hotel), welches er um kurz vor zwölf öffnen durfte.
Gleich war es also soweit… mein Herz schlug mir bis zum Hals, man so aufgeregt war ich glaube ich noch nie!
Er machte das Paket ganz vorsichtig auf… und in diesem Moment stieg ein herzförmiger, roter, Heliumballon empor. Mein Mann war sichtlich überrascht und entdeckte die Karte die an dem Ballon hing daher erst kurze Zeit später. Ich war so aufgeregt das ich kein Wort herrausbrachte. Endlich las er die Karte, auf der folgendes stand „Herzlichen Glückwunsch du wirst Papa!“

 

 

Gefühlt ist eine Ewigkeit vergangen, bis er die Worte realisierte, aber dann stiegen uns beide die Tränen in die Augen und wir fielen uns in die Arme. Für uns war es einfach perfekt! Ich hätte ihm kein schöneres Geburtstagsgeschenk machen können. Später zeigte ich ihm dann noch das erste US – Bild.

Den letzten Tag, seinen Geburtstag und Abreisetag, ließen wir ganz entspannt ausklingen. Mein Mann betont noch immer, dass es der schönste Geburtstag gewesen ist! Ich für meinen Teil, kann die Idee mit dem Heliumballon nur weiter empfehlen. Hiermit auch nochmal ein großes Dankeschön an das Hotel „Enziana Hotels “ (http://www.enziana.at/ ) und an „Ballongrüße“ (https://www.ballongruesse.de/).

Das war also meine kleine Überraschung. Und wie habt ihr es gemacht?… Ich bin auf jede einzelne Geschichte gespannt.
Bis zum nächsten mal

 
… dann Meine Top 10, wie erzähle ich der Familie von der Schwangerschaft…

 
Lasst es euch gutgehen!
Eure Janet

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.